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Derzeit betreibt der Friesische Rundfunk vier Übertragungseinheiten. Jeweils in Cuxhaven, Vegesack, Wilhelmshaven und Sande ist eine Panorama-Kamera angebracht. Das sendefähige Bildmaterial wird über einen Livestream in das FRF-Funkhaus nach Sande geschickt. Das Verfahren ist sehr komplex und ein Firmengeheimnis. Im Funkhaus werden die Videosignale verarbeitet und gemischt. Dann erfolgt die Ausspielung in das Programm des Friesischen Rundfunks mittels Playout-System. Ein weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass der Moderator die Kameras während der Live-Sendung individuell mit einem Joystick steuern. Z.B. sind Zooms zu Schiffen bis zu einer Entfernung von 15 Kilometern kein Problem

Standort Cuxhaven
Die Kamera ist auf dem Dach eines 6-stöckigen Gebäudes in der Nähe der Alten Liebe montiert. Die Kamerafahrt führt entlang der Wasserlinie der Nordsee. Schiffsbewegungen können im Stand oder auch im Schwenk verfolgt werden. Vom Funkhaus aus kann die Kamera geneigt und geschwenkt werden. Mit dem Zoom sind auch weit entfernte Kamerafahrten möglich. Bei guter Sicht sind Aufnahmen bis zu einer Entfernung von 18 Kilometern möglich.

Standort Vegesack
Die Kamera ist in etwa 22 Meter Höhe am Hotel Strandlust in Vegesack angebracht und zeigt die Weser. Neben dem "normalen" Schiffsverkehr gibt es zusätzliche Schiffsbewegungen, denn genau vor der Kamera sausen die Fähren Vegesack/Lemwerder hin und her. Am Ende des Schwenks schaut die Kamera in die Lesum hinein, die gerade im Sommer von vielen Sportbooten benutzt wird.

Standort Wilhelmshaven
Der Südstrand von Wilhelmshaven wird mit einer Kamera eingefangen, die an einem Haus im siebten Stock angebracht ist.

Standort Sande
In Sande direkt vor dem Funkhaus ist ebenfalls eine Kamera montiert. Diese wird auch für Testzwecke eingesetzt.

Technik
Livebilder für das Internet zu produzieren, ist mit dem Stand der heutigen Technik kein Meisterwerk mehr und kann mit ein bischen Fachverstand jeder Administrator. Mit den Internet-Pixelmaßen kann jeder Stream nahezu ruckelfrei ausgespielt werden. Für ein Fernsehbild jedoch muss eine andere Technik eingesetzt werden. Das ist eine völlig andere Baustelle. Hier arbeitet man mit dem Format 1280x720 Pixel. Benötigt werden genau 25 Bilder pro Sekunde. Kommen nur 20, 21 oder 23 im Studio an, ruckelt das Bild. Etwa 3,8 Mbit/s werden im Upload benötigt. Es gibt nur ganz wenige Kameramodelle auf dem Markt, die diese ungewöhnlichen Anforderungen wirklich erreichen und auch konstant die 25 Bilder pro Sekunde in einem Stream liefern.

Insgesamt sind in Niedersachsen 16 Kamerastandorte geplant. Die Regie und die gesamte Technik ist für diese Anzahl ausgelegt und startklar.

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